Hallo, hier ist Hoda!
Man steckt jede Menge Mühe in eine tolle Präsentation – klickt auf Aufnahme, und irgendwie sieht das fertige Video am Ende immer noch billig aus. Wer schon einmal einen Online-Kurs, ein Webinar oder ein Tutorial erstellt hat, ist mit Sicherheit schon mindestens einmal vor diese Wand gelaufen.
- Die Webcam-Blase landet garantiert genau auf dem Teil der Folie, den die Leute sehen müssen.
- Ein kleiner Versprecher mitten in der Aufnahme, und schon sitzt man fest im Schnitt.
- Zoom oder ein kostenloser Screen-Recorder erledigen zwar ihren Job, schreien aber geradezu nach „Das wurde einfach nur aufgenommen“ statt nach „Das wurde produziert“.
Tella hat sich heimlich, still und leise eine treue Fangemeinde unter denjenigen aufgebaut, die genau mit diesem Problem zu kämpfen haben.
Was ist Tella?

Tella ist ein Bildschirmrekorder, der die Aufnahme von Bildschirm, Webcam und Mikrofon sowie die anschließende Bearbeitung komplett in einer einzigen App vereint. Sie können die Aufnahme über die native Mac- oder Windows-App, die Chrome-Erweiterung oder direkt im Browser starten. Alles, was Sie aufnehmen, landet direkt im browserbasierten Editor von Tella für den letzten Schliff.
Man kann sich das Tool genau in der Nische vorstellen: zwischen Loom, das zwar simpel, aber in Sachen Bearbeitung sehr minimalistisch ist, und einer vollwertigen Videobearbeitungssoftware wie Premiere Pro oder DaVinci Resolve, die mächtig ist, aber viel Einarbeitungszeit erfordert. Tella schließt die Lücke dazwischen: Sie brauchen mehr Feinschliff als bei einfachem Loom-Material, aber nicht so viel, dass sich das Öffnen einer großen Schnittsoftware lohnt.
Hauptfunktionen
Aufnahme
- Bildschirm, Kamera und Mikrofon beliebig kombinieren: Wechseln Sie je nach gewünschtem Format zwischen Nur-Bildschirm, Nur-Kamera oder Bild-in-Bild (Bildschirm plus Kamera).
- Aufnahmebereich frei wählen: Nehmen Sie den gesamten Bildschirm auf oder nur ein bestimmtes Fenster bzw. einen Bereich, damit Sie nicht versehentlich offene Tabs oder Ihr Dock zeigen.
- Sprechernotizen: Eine integrierte Funktion im Stil eines Teleprompters, die Ihr Skript oder Ihre Stichpunkte während der Aufnahme auf dem Bildschirm anzeigt – wirklich nützlich, wenn man im Eifer des Gefechts vergisst, was als Nächstes kommt.
Bearbeitung

- Flexible Layouts: Wechseln Sie auch nach der Aufnahme noch zwischen nebeneinander, Vollbild und Bild-in-Bild.
- KI-gestützte Bearbeitung: Erkennt und entfernt Füllwörter („ähm“, „äh“ und Co.) automatisch, schneidet Pausen heraus und markiert Versprecher – das nimmt Ihnen einen Großteil der lästigen Nacharbeit ab.
- Zooms und Hervorhebungen: Ein automatischer Zoom, der Ihrem Cursor folgt, sowie ein Hervorhebungseffekt, der alles abdunkelt, worauf sich die Zuschauer nicht konzentrieren sollen.
- Unkenntlichmachung (Blur): Machen Sie sensible Daten wie Passwörter oder E-Mail-Adressen unkenntlich, die versehentlich auf dem Bildschirm zu sehen waren.
- Automatisch generierte Untertitel: Untertitel werden automatisch aus Ihrer Audiospur erstellt und können als SRT/VTT exportiert werden. Die Untertitel unterstützen über 90 Sprachen, wodurch sich Inhalte mühelos für andere Regionen aufbereiten lassen.
- Musik und Audio-Säuberung: Eine lizenzfreie Musikbibliothek sowie KI-Rauschunterdrückung zur Verbesserung Ihrer Sprachspur.
Teilen & Analysen

- Teilen Sie Videos per Link, betten Sie sie auf Ihrer Website ein oder laden Sie sie direkt bei YouTube, Google Drive, Notion oder Slack hoch.
- Grundlegende Analysen sind ebenfalls integriert – Aufrufe, Abschlussrate und Stellen im Video, an denen zurückgespult wurde –, sodass Sie ein grobes Gefühl dafür bekommen, wo Zuschauer abspringen.
▼ Direkt nach der Registrierung können Sie unter „Style your video“ anpassen, wie Ihre Videos beim Teilen über einen Link gebrandet werden – Logo, Farben, das volle Programm.

Für wen ist Tella am besten geeignet?
Tella eignet sich besonders gut für die folgenden Arten von Creator und Teams:
- Ersteller von Online-Kursen, die Aufnahme, Schnitt und Untertitelung in einem einzigen Tool erledigen möchten.
- SaaS- und Produktteams, die Demo-Videos erstellen, um diese auf Landingpages oder Verkaufsseiten einzubetten.
- Affiliate- und Review-Creator, die sich durch die Benutzeroberfläche eines Tools klicken und diese gleichzeitig erklären müssen.
- Kundenservice- und Success-Teams, bei denen ein kurzes Video mit den einzelnen Schritten mehr bewirkt als eine weitere lange Erklär-E-Mail.
- YouTuber, die Tutorials produzieren, die zwar etwas Schnitt erfordern, aber nicht so aufwendig sind, dass sich dafür Premiere Pro lohnen würde.
Wenn Sie hingegen Farbkorrekturen, Multicam-Schnitt oder aufwendige Motion Graphics benötigen, reicht der Editor von Tella allein nicht aus – dafür ist nach wie vor eine spezielle Software wie Premiere Pro oder DaVinci Resolve gefragt.
Worin unterscheidet sich Tella von Loom?
„Worin unterscheidet sich das eigentlich von Loom?“ ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Die Kurzfassung: Loom ist für schnelle, ungeschnittene interne Nachrichten gemacht. Tella ist für Videos konzipiert, die nach außen gehen und wirklich professionell aussehen sollen.
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Starke Kontrolle nach der Aufnahme hinsichtlich Layout, Zooms und Hervorhebungen
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Solide KI-Bearbeitung – automatisches Entfernen von Füllwörtern und Pausen verkürzt die manuelle Nacharbeit
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Die Untertitelgenerierung unterstützt viele Sprachen, was mehrsprachige Inhalte zum Kinderspiel macht
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Verschiedene Aufnahmemöglichkeiten – Mac, Windows, Browser und Chrome-Erweiterung
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Erreicht nicht die „Aufnehmen und direkt senden“-Geschwindigkeit von Loom für schnelle interne Clips
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Der kostenlose Tarif limitiert das Aufahmevolumen, sodass eine ernsthafte Nutzung praktisch mit Kosten verbunden ist
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Keine mobile App – die Aufnahme ist primär für den Desktop ausgelegt
Auf die genauen Preise und einen direkten Vergleich mit Loom und anderen Mitbewerbern gehen wir in einem separaten Artikel ein. Das sollte Ihnen erst einmal ein umfassendes Bild davon geben, was Tella tatsächlich leisten kann.
Tellas Windows-App ist jetzt in der Beta

Tella war bisher vor allem im Browser und auf dem Mac zu Hause, doch nun ist eine native Windows-App in die Beta-Phase gestartet.
Die Windows-App nimmt Bildschirm, Webcam, Mikrofon und System-Audio gleichzeitig in bis zu 4K auf. Damit lassen sich Produktdemos, Komplettansichten, Online-Kurse und interne Erklärvideos direkt auf einem Windows-PC erstellen.
Das wird abgedeckt:
- Aufnahme von Bildschirm, Kamera, Mikrofon und System-Audio
- Aufnahmen in bis zu 4K
- Vollbild- oder benutzerdefinierte Bereichsaufnahme
- Mauszeiger ein- oder ausblenden
- KI-gestützte Bearbeitung
- Untertitel, Zooms und Layout-Optionen
- Automatisches Speichern in der Cloud und Teilen per Link
Im Vergleich zur in Windows integrierten Game Bar ist Tella speziell auf die Erstellung und das Teilen von Videos ausgelegt – Sie gelangen direkt von der Aufnahme zu einem polierten, sharebaren Video, ohne in einen separaten Editor wechseln zu müssen.
Beachten Sie, dass es sich hierbei derzeit um eine Beta-Version handelt. Wenn Sie ein Surface Pro X oder einen PC mit Snapdragon-Prozessor nutzen, benötigen Sie anstelle des Standard-Downloads die ARM-Version.
Fazit
Tella bündelt Bildschirmaufnahme, Webcam-Capture, Videoschnitt, Untertitel und Teilen in einem einzigen Tool – maßgeschneidert für Creator, die all das an einem Ort haben möchten. Wenn Sie Online-Kurse, Produktdemos oder Tutorial-Inhalte produzieren – also alles, was von anderen Menschen auch tatsächlich angeschaut werden soll –, stellt das Tool in puncto visuellem Feinschliff einen echten Fortschritt gegenüber Loom dar.
Für einen tieferen Einblick in die Preisgestaltung und einen vollständigen Vergleich mit Loom und anderen Tools werfen Sie einen Blick auf:
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